Helfen auf dem „Twiel“ – Sanitätsdienst beim Burgfest

Es ist schon eine kleine Tradition der Bereitschaft. Der Sanitätsdienst beim Burgfest auf dem Hohentwiel. Das Fest in der im 10 Jahrhundert erstmals erwähnten Burg auf dem 686 Meter hohen, erloschenen Vulkankegel ist ein Publikumsmagnet.

Bei bestem Wetter machten sich 5 Bergwachtmitglieder auf in Richtung Singen am Hohentwiel gefahren, um die dortigen Kollegen beim Sanitätsdienst mit Bergrettungskompetenz und -material zu unterstützen.
Die Aufgabe besteht darin den Patient von der oberen Festung zum Ausgang der Ruine zu bringen, nur bis hier her ist für den Rettungswagen ein Durchkommen möglich. Dabei leistet die Gebirgstrage und das Bergrettungsfahrzeug sehr gute Dienste.
Und weil Bergwacht’ler in der freien Natur zu Hause sind, wurde kurzerhand der Samstag für die Kletterausbildung am Mägdeberg genutzt. Dabei sind andere Elemente als Berg und Fels kein Grund für Scheu: Das Strandbad am Rhein wurde kurzer Hand zur wohltuenden Abkühlung genutzt.
Die Kameradschaft kam an diesem wirklich gelungenen Wochenende wirklich nicht zu kurz. Am Samstagbend war das gemeinsame Grillen mit den Rotkreuzlern aus Singen ein gelungener Tagesabschluss.

Winterrettungstraining in Flims-Laax

Einsatzsimulation: Versorgung mit dem Akja

Einsatzsimulation: Versorgung mit dem Akja

Der Winter hat unseren Breiten bislang nur ein kurzes Gastspiel gehalten. Für die Bergwacht-Mitglieder ist das kein Grund unvorbereitet auf die weiße Saison zu warten. Bei sehr winterlichen Straßenverhältnissen sind 15 Bergretter in die Schweiz nach Flims-Laax-Falera gefahren, um dort bei klirrender Kälte, starkem Wind und Schneefall mit Notfall-Rucksack und Akja sowie Lawinen-Verschüttenden-Suchgerät, Schautel und Lawinensonde zu trainieren, wie Lawinenverschüttete geortet und gerettet werden. Auch die Rettung von verletzten Wintersportlern mit dem

20160128112021

„Tiefschnee“ schon auf der Anfahrt

Rettungsschlitten (Akja) stellte die Teilnehmer vor Herausforderungen. Doch der Leitspruch der Bergwacht: „Bei jedem Wetter – in jedem Gelände“ sollte sich auch hier wieder bewahrheiten. Jeder meisterte die an ihn gestellte Aufgabe.

Die Ruhe vor dem Sturm

Die Ruhe vor dem Sturm

Falls auch Sie Interesse am Rettungsdienst bei Wind und Wetter in steilem Fels oder auf der Skipiste haben – sprechen Sie uns an.

Sylvesterfackellauf 2015 – Bergwacht Esslingen unterstützt bei der Absicherung der Veranstaltung

Ein Bergretter schaut auf den Fackelzug

Silvesterfackellauf 2015

Der letzte Einsatz im Jahr 2015 war für 10 Bergwacht’ler der traditionelle Fackellauf der Esslinger Zeitung. Die Veranstaltung, die 2015 zum 37. Mal stattfand, zählte bei nass-kaltem Wetter dieses Jahr deutlich weniger Teilnehmer. Dennoch unterstützte die Bergwacht Esslingen die Kollegen vom DRK Esslingen mit drei Fußstreifen und dem Bergwacht-Einsatzfahrzeug um eventuelle Besucher aus unwegsamen Gelände zu retten.

Wenn Sie auch eine Veranstaltung absichern möchten – wir sind Ihr Rettungsdienst, wenn es um spezielle Rettung aus schwierigem Gelände geht. Sprechen Sie uns an.

Die Grundlagen geschaffen…

Grundlagenprüfung 2015 - die Prüflinge

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen nach getaner Arbeit.

… für eine Bergwacht-Karriere haben sieben Kameradinnen und Kameraden. Bei bestem Sonntagswetter machten sie sich auf um einen ganzen Tag lang in Alpine Gefahren, Orientierung, Umgang mit Karte und Kompass, Notfallmedizin und Naturschutz geprüft zu werden. Alle sieben haben bestanden, und zeigen damit auch, dass die Ausbildung sowohl in der Jugendgruppe als auch für Quereinsteiger hinreichend theoretische Grundlagen für Arbeit in der Bergrettung legt. Die Bergwachtausbildung umfasst im Sanitätswesen die spezielle Bergrettungs- und Notfallmedizin. Im Alpinismus geht es um Karten- und Geländekunde, Alpine Gefahren und nicht zuletzt Luftrettung und Naturschutz.
Die Bereitschaft sagt: „Herzlichen Glückwunsch Ihr Sieben – Ihr macht uns stolz und weiter so“.
Haben auch Sie Interesse an unserer Arbeit – melden Sie sich gerne bei uns. Entweder an einem der Dienstabende oder direkt per E-Mail oder Telefon. info@bergwacht-esslingen.de *** jugendleiter@bergwacht-esslingen.de

Sanitätsdienst MTB-Rennen in Warmbronn

MTB WarmbronnZum zweiten mal betreute die Bergwacht Esslingen im Oktober 2014 das Mountainbike-Rennen des MTB-Warmbronn. Bei bestem Wetter machten sich die zehn Helfer_innen der Bergwacht daran die zweieinhalb Kilometer lange Strecke abzusichern. Es galt nicht nur das unwegsame Gelände der Mountainbikestrecke im Blick zu behalten sondern auch für die insgesamt 750 Gäste der Veranstaltung den Sanitätsdienst zu gewährleisten. Dabei stellte nicht nur der rutschige Waldboden eine Herausforderung für die Mountainbiker_innen dar, sondern auch extra eingebaute Schwierigkeitsgrade wie z.B. ein sieben Meter hoher Drop der passiert werden musste. So ist es zufriedenstellend dass, bis auf einen Sturz, alle weiteren 250 Rennteilnehmer_innen unverletzt blieben.

Rettungsstation wieder betriebsbereit

WasserleitungEin nicht ganz alltäglicher Rettungseinsatz galt der Rettungsstation selbst. Bewerkstelligt werden konnte der Einsatz nur durch das perfekte Zusammenspiel von Jung und Alt, von Erfahrung und vielfältigen Professionen. Per Spürgasverfahren konnte ein Leck  in der Wasserleitung kurzfristig geortet werden. In einer nächtlichen Grabung wurde ein Bodenprofil erstellt werden mit dem eingeschätzt werden konnte, wie groß der Aufwand zum Beheben des Lecks sein wird. Mit Pickel, Schaufel und Bagger wurden schließlich eine gefrorene Erdschicht, Felsbrocken und Lehm abgetragen bis schließlich die schützende Kiesschicht in archäologischer Feinarbeit abgetragen werden konnte. Nach der fachgerechten Reparatur der Leitung wurde die Baustelle schließlich wieder geschlossen. Die Rettungsstation der Bergwacht Esslingen auf der schwäbischen Alb ist damit wieder vollständig betriebsbereit für den ehrenamtlichen Rettungsdienst im unwegsamen Gelände.