Herzliche Einladung zum Tag der offenen Türe am 9. Oktober 2016 ab 10.00 Uhr

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Beachten Sie bitte die geänderte Verkehrsführung!

Die Anschlussstelle Kirchheim/Teck Ost ist ab dem 9. Oktober in Fahrtrichtung München komplett gesperrt. Alternative Anfahrt über AS Aichelberg, Weilheim/T. in Richtung Bissingen/T. und Ochsenwanger Steige.


Sie haben die Einklinktage verpasst? Sie wollen unsere Arbeit unterstützen? Sie wollen den goldenen Herbst genießen? Besuchen Sie den Tag der Offenen Tür der Rettungsstation der Bergwacht Esslingen bei Ochsenwang.

Los geht’s um 10:00 Uhr an der Erwin-Wittmann-Hütte beim Engelhof Ochsenwang.

Genießen Sie auf einer Wanderung die Schwäbische Alb. Steigen Sie mit uns in die Bäume. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sie können sich dort ausgiebig über das breite Engagement der Bergwacht Esslingen informieren.
Gerne zeigen wir Ihnen, was nur zwischen den Zeilen Entdeckt werden kann, etwa die Begeisterung der Jugendlichen, die sich  mit der Gebirgstrage abgeseilt haben, die gemeinsam mit dem Flaschenzug Patienten gerettet haben. Die den Notarzt mit dem Geländerseil zur Einsatzstelle gebracht haben oder einfach nur Spaß am Funk oder Abseilen hatten.

Liebe Jugendlichen,
am Sonntag 09. Oktober habt ihr beim Tag der Offenen Tür auf der Schwäbischen Alb die Gelegenheit die Rettungsstation der Bergwacht Esslingen kennenzulernen. Bringt am Freitag oder Sonntag am besten eure Berg- oder Wanderstiefel mit – oder alternativ die Schuhe, die Ihr zur Einsatzsimulation auf der Schwäbischen Alb anziehen würdet. Dann können wir gemeinsam die nächste Einsatzsimulation planen.

Helfen auf dem „Twiel“ – Sanitätsdienst beim Burgfest

Es ist schon eine kleine Tradition der Bereitschaft. Der Sanitätsdienst beim Burgfest auf dem Hohentwiel. Das Fest in der im 10 Jahrhundert erstmals erwähnten Burg auf dem 686 Meter hohen, erloschenen Vulkankegel ist ein Publikumsmagnet.

Bei bestem Wetter machten sich 5 Bergwachtmitglieder auf in Richtung Singen am Hohentwiel gefahren, um die dortigen Kollegen beim Sanitätsdienst mit Bergrettungskompetenz und -material zu unterstützen.
Die Aufgabe besteht darin den Patient von der oberen Festung zum Ausgang der Ruine zu bringen, nur bis hier her ist für den Rettungswagen ein Durchkommen möglich. Dabei leistet die Gebirgstrage und das Bergrettungsfahrzeug sehr gute Dienste.
Und weil Bergwacht’ler in der freien Natur zu Hause sind, wurde kurzerhand der Samstag für die Kletterausbildung am Mägdeberg genutzt. Dabei sind andere Elemente als Berg und Fels kein Grund für Scheu: Das Strandbad am Rhein wurde kurzer Hand zur wohltuenden Abkühlung genutzt.
Die Kameradschaft kam an diesem wirklich gelungenen Wochenende wirklich nicht zu kurz. Am Samstagbend war das gemeinsame Grillen mit den Rotkreuzlern aus Singen ein gelungener Tagesabschluss.

Traditionelle Sonnwendfeier

Der längste Tag des Jahres war für die Bereitschaftsmitglieder ein Grund zu feiern. Am 25. Juni – zugegeben, nicht ganz auf den Tag genau – war es bei der Bergwacht Esslingen dann soweit.

Alle packten mit an: Vor der Hütte der Bereitschaft wurde bereits am Mittag ein großes Feuer vorbereitet. Holz musst zusammen getragen werden und in der richtigen Reihenfolge dann auf dem Feuerplatz aufgeschichtet werden. Die Jugendgruppe konnte in einer Einsatzübung Ihre Einsatzfähigkeit unter großer Aufmerksamkeit der Besucher unter Beweis stellen. Bei Sonnenuntergang war es dann endlich so weit: Das in mühevoller Arbeit vorbereitete Feuer konnte entzündet werden. Es spendete bis tief in die Nacht für alle Anwesenden Wärme und Licht.

Für alle Anwesenden gab es dann noch eine Überraschung: Die diensthabenden Bergretter backten leckere Pizza und wurden dabei tatkräftig von der Jugendgruppe unterstützt.  Ein kleiner Vorgeschmack auf den geplanten Steinofen!

Sonnwend2016

Zentrales Ausbildungswochenende


Am 16. und 17. April fand unser zentrales Ausbildungswochenende (ZAW) statt. Neben dem Erste-Hilfe-Training stand natürlich auch die Rettung aus unwegsamem Gelände auf dem Programm.Schon der erste Tag hatte es in sich. Im Rahmen des medizinischen Trainings mussten drei anspruchsvolle Einsatzszenarien absolviert werden: Neben einem Waldarbeiter, der sich durch einen herabstürzenden Baum eine Beinverletzung zugezogen hatte, mussten die Teilnehmer auch einen Patient mit Herzinfarkt auf einem Jägerhochstand medizinisch betreuen sowie einen Sucheinsatz nach einer alkoholisierten Person mit Kopfverletzung und stumpfen Bauchtrauma bewältigen.

Auch am zweiten Ausbildungstag – mit dem Schwerpunkt Technik – zeigte sich das Wetter mit Dauerregen, Nebel und kühlen Temperaturen nicht von seiner besten Seite. Das machte die Rettung der drei angenommenen Verletzten an einem Abhang zwischen Rauberweide und Bissinger Tal teilweise zu einer regelrechten Schlammschlacht. Doch trotz der Widrigkeiten verlief die Einsatzübung mit Stafette, Statikseil und zwei Gebirgstragen zur vollen Zufriedenheit von Bereitschaftsleiter Jörg Hering: „Hier hat sich deutlich der hohe Ausbildungsstand unserer Aktiven gezeigt“, berichtet er. Ein besonderes Lob hat er zudem für die Bergwachtjugend: „Die Übung hat eindrücklich deutlich gemacht, dass sich die engagierte Arbeit unserer Jugendgruppe in den vergangenen Jahren auszahlt.“

Das ZAW ist eine jährliche Pflichtfortbildung für alle Aktiven unserer Bergwacht – und eine gute Gelegenheit, mit den Mitgliedern aller Dienstgruppen sowie der Jugendgruppe zusammenzutreffen.

Winterrettungstraining in Flims-Laax

Einsatzsimulation: Versorgung mit dem Akja

Einsatzsimulation: Versorgung mit dem Akja

Der Winter hat unseren Breiten bislang nur ein kurzes Gastspiel gehalten. Für die Bergwacht-Mitglieder ist das kein Grund unvorbereitet auf die weiße Saison zu warten. Bei sehr winterlichen Straßenverhältnissen sind 15 Bergretter in die Schweiz nach Flims-Laax-Falera gefahren, um dort bei klirrender Kälte, starkem Wind und Schneefall mit Notfall-Rucksack und Akja sowie Lawinen-Verschüttenden-Suchgerät, Schautel und Lawinensonde zu trainieren, wie Lawinenverschüttete geortet und gerettet werden. Auch die Rettung von verletzten Wintersportlern mit dem

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„Tiefschnee“ schon auf der Anfahrt

Rettungsschlitten (Akja) stellte die Teilnehmer vor Herausforderungen. Doch der Leitspruch der Bergwacht: „Bei jedem Wetter – in jedem Gelände“ sollte sich auch hier wieder bewahrheiten. Jeder meisterte die an ihn gestellte Aufgabe.

Die Ruhe vor dem Sturm

Die Ruhe vor dem Sturm

Falls auch Sie Interesse am Rettungsdienst bei Wind und Wetter in steilem Fels oder auf der Skipiste haben – sprechen Sie uns an.

Mittagsfels

Die Bergwacht Esslingen wünscht Ihnen ein gutes und gesundes Neues Jahr. Wir bedanken uns rückblickend bei unseren Freunden und Förderern für die Unterstützung, die Begegnungen und die gemeinsamen Erfahrungen im vergangenen Jahr. Die Bergwacht Jugend Esslingen startet in ein Jahr voller Einsatzsimulationen und Abenteuer am Freitag 8. Januar mit dem Thema „Materialkunde“. Wie ist ein Kletterseil aufgebaut und wie geht es kaputt? Wann verwende ich Aluminium oder Stahl-Karabiner? Und wie berechne ich die Haltekraft einer Reepschnur? Diese Fragen beantworten wir euch und teilen gerne unsere Erfahrungen rund um ’s Thema Bergstiefel und Ausrüstung. Wir treffen uns am 8.1.2016 um 17:30 Uhr im Ausbildungsheim in Mettingen, Rosenstraße 32.

Kommunikationscamp

Kommunikation & Schneeballschlacht„Wir sind ja nicht zum Spaß da…. naja… eigentlich schon“ war einer der letzten Sätze des Kommunikationscamps der neuen Jugendgruppe der Bergwacht Esslingen. Ein spontaner Satz, der bestens ausdrückt, dass wir die Ausbildung in der Bergrettung ernst nehmen – genauso ernst wie die Jugendarbeit. Es war kein einfaches Wochenende und wir haben der neuen Jugendgruppe einiges abverlangt. Sie hatten eine Zugfahrt Zeit, den Speiseplan für das Wochenende zu vereinbaren. All das mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass die Lebensmittel zur Hütte gelangen müssen. Die Gruppe ist traditionell zu Fuß unterwegs. Mit einer Einweisung in die Hütte übergab die Jugendleitung das Zepter des Handelns an die Jugendgruppe. Ein schwieriger Akt des Vertrauens und des Aushaltens, denn es kostet Kraft, zuzulassen, dass Jugendliche etwas „nicht perfekt“ machen. Ein lohnender Akt für alle Beteiligten: Bei der Vorbereitung auf eine Schneeballschlacht bewegten die Jugendlichen massenhaft Schnee (wie bei einer Rettung aus einer Lawine). In einer erlebnispädagogischen Intervention wurden Missverständnisse in der Kommunikation greifbar gemacht. Die Nachtwanderung unter zunächst klarem Sternenhimmel war unbeschreiblich schön. Sie endete am warmen Kachelofen in der Hütte bzw. im Schlafsack. Eine Wohltat nach der Teepause am stürmischen und verschneiten Ausblick vom Breitenstein.

Die Grundlagen geschaffen…

Grundlagenprüfung 2015 - die Prüflinge

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen nach getaner Arbeit.

… für eine Bergwacht-Karriere haben sieben Kameradinnen und Kameraden. Bei bestem Sonntagswetter machten sie sich auf um einen ganzen Tag lang in Alpine Gefahren, Orientierung, Umgang mit Karte und Kompass, Notfallmedizin und Naturschutz geprüft zu werden. Alle sieben haben bestanden, und zeigen damit auch, dass die Ausbildung sowohl in der Jugendgruppe als auch für Quereinsteiger hinreichend theoretische Grundlagen für Arbeit in der Bergrettung legt. Die Bergwachtausbildung umfasst im Sanitätswesen die spezielle Bergrettungs- und Notfallmedizin. Im Alpinismus geht es um Karten- und Geländekunde, Alpine Gefahren und nicht zuletzt Luftrettung und Naturschutz.
Die Bereitschaft sagt: „Herzlichen Glückwunsch Ihr Sieben – Ihr macht uns stolz und weiter so“.
Haben auch Sie Interesse an unserer Arbeit – melden Sie sich gerne bei uns. Entweder an einem der Dienstabende oder direkt per E-Mail oder Telefon. info@bergwacht-esslingen.de *** jugendleiter@bergwacht-esslingen.de

Attacke!

Absaugpumpe und HWS-Immobilisation. Kein Problem. Wir üben das ja!Es wird ernst für die Jugendgruppe. Im Dezember gibt es eine Gruppenstunde zum Thema Frakturen (so nennen wir im Sanitätswesen die Knochenbrüche). Und nach den Weihnachtsferien noch einen Themenabend zur Materialkunde. Danach geht es schon los, ab ins Gelände. Und die Jugendgruppe muss eigenständig in der Einsatzsimulation Verletzte versorgen. Grundlegend ist dabei das ABCDE-Schema. A steht dabei für „Airways“ – Atemwege. Basis der Versorgung sind freie Atemwege. Diese können etwa durch die Zunge selbst verlegt sein (ähnlich wie beim Schnarchen) oder durch Fremdkörper. Solche müssen manchmal abgesaugt werden. Den richtigen Umgang mit der Absaugpumpe haben wir ganz einfach mit einem Glas Wasser trainiert, genauso wie alle wichtigen Handgriffe, die es zur Sicherung der Atemwege zu beherrschen gilt. Ebenfalls im Bild zu sehen ist eine Halskrause, mit der die Halswirbelsäule geschützt werden kann, wenn sie verletzt ist und sich nicht weiter bewegen soll. In einer sehr aufmerksamen Gruppe konnten wir auch den zweiten Punkt, B – „Breathing“ oder „Belüftung der Lungen“ trainieren. Hierzu gehört die Kontrolle einer guten Atmung ebenso wie die stabile Seitenlage. Erst bei C – „Circulation“, die den Blutkreislauf behandelt mussten wir die Gruppenstunde beenden.

Am Freitag, 20. November treffen wir uns planmäßig um 17:00 Uhr mit dem RTC (Rüdern-Technik-Club). Achtung: schaut auf die Website, es könnte sein, dass wir erst um 17:30 Uhr beginnen.

Am Samstag 28. November treffen wir uns um 8:15 in Mettingen oder in der S1, die um 8:39 in Mettingen Richtung Kirchheim fährt. Bitte beachtet die Packliste und meldet euch per E-Mail ab, falls ihr erst später kommen könnt.

 

Raus aus der Höhle, rein in die Halle

Rückblick auf eine Klettertour im Inneren der Schwäbischen AlbEs wird Herbst. Das wissen die Fledermäuse und diese beziehen nun endgültig ihr Winterquartier – mitunter die Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Das Bundesnaturschutzgesetzt ist für Fledermäuse sozusagen der Mietvertrag. Es regelt in § 39 die Untermiete und verweist auch die Bergwacht Jugend aus der Höhle: Vom 1. Oktober bis zum 31. März sind die Höhlen ein Ort der Stille und der Dunkelheit. Und Menschen müssen draussen bleiben. Vorbei ist es also mit schlammig-glitschigen Klettertouren im Inneren der schwäbischen Alb. Deshalb treffen wir uns am Freitag, 30. Oktober 2015 zum Klettern an der DAV Kletterwand. Um 17:30 Uhr geht’s los. Wir erwarten euch an der Bushaltestelle Hochschulzentrum in der Flandernstraße. An der Wand vertiefen wir die Kletterpraxis und Sicherungstechnik.

Die nächsten Termine:
30. Oktober 2015 – Klettern, Hochschulzentrum
13. November 2015 – SAN: Attack-Rucksack, Diagnose nach dem ABCDE-Schema
28/29. November2015 – Hüttenexkursion: Karte und Kompass
11. Dezember 2015: SAN: Frakturen