Bergwachtjugend holt 6. Platz beim Landesentscheid des Jugendrotkreuzes

Am Freitag, den 7.Juli 2017 erreichten wir gegen Abend die Schule in Aalen, 

in der der Entscheid stattfinden sollte. Dort bauten wir in einem uns zugewiesenen Klassenzimmer unsere Feldbetten für die Übernachtung auf.

Abends machten wir noch einen Materialcheck und wiederholten das Ein oder Andere in der Praxis. Einige von uns lasen sich auch noch Aufschriebe durch, um auch in der Theorie die letzten Unklarheiten zu beseitigen. Weiterlesen

SanCamp 2017

Am Freitag, den 21. Juli 2017, trafen sich Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter von neun verschiedenen Schulen aus dem Landkreis Esslingen am Bahnhof in Oberlenningen. In den drei folgenden Tagen sollte das nunmehr fünfte SanCamp auf der Rettungsstation der Bergwacht Esslingen stattfinden. Weiterlesen

Hohentwiel 2017

Lea und Valerie sind nicht nur Freundinnen, sondern auch aktive Mitglieder in der Bergwacht-Jugend. Sie waren beim traditionellen Dienst auf der Burg Hohentwiel mit dabei. Hier ist Ihr Bericht: Weiterlesen

Einsatzsimulation trotz Fahrzeugdefekt…

Es muss schnell gehen: Akutes Abdomen nach einem Sturz.Die Bergwacht Jugend hat sich einmal mehr als unaufhaltsam gezeigt. Aus bisher ungeklärten Gründen fehlte an drei Reifen das Ventil. Das Einsatzfahrzeug der Bergwacht Jugend war damit im Status sechs: „nicht einsatzbereit“. Die Leiterwagen-Sonderanfertigung ermöglicht es der Jugendgruppe, gut 100kg Einsatzausrüstung einfacher zur Ort der Einsatzsimulation zu bringen. Die Jugendgruppe ließ sich nicht unterkriegen und bewies gleich zweimal, dass sie auch auf bewährte Art ohne jede Erleichterung einsatzfähig ist. So gelangte das Material auf dem Einrad der Gebirgstrage gleich zweimal zum Simulationsort am Mittagsfels. Am Samstag galt es, ein Kind, das nach dem Verstecken verschwunden war zu finden und im unwegsamen Gelände zu retten. Am Sonntag war es eine Bauchverletzung nach einem Sturz, die die Retter zu versorgen hatten.

 

Zwei-Tage-Dauerzirkel

Rettungsfahrt im Akja. Im Hintergrund: Training in der SommerrettungEs war merkwürdig, auf die übliche Einsatzsimulation zu verzichten, und doch so sinnvoll: Bei herrlichem Alb-Winter-Wetter beschloss die Bergwacht Jugend Esslingen, am „Mönchsberggletscher“ ein Zirkeltraining durchzuführen. Zwischen dem Hochliften des Akjas und der Rettungsfahrt zum Basislager wurde inmitten der verschneiten Landschaft der Umgang mit dem Sommerrettungssystem trainiert. In den Pausen wurde Ski gefahren oder einach nur das Dasein in der Gruppe genossen. Nach Sonnenuntergang wurde in den Schminktöpfen gerührt: Hinter dem Titel RND – Realistische Notfalldarstellung – versteckt sich aber nicht nur der gekonnte Umgang mit Kunstblut und Co, sondern auch die Beschäftigung mit Unfall-Szenarien und der betroffenen Anatomie. Unter sternklarem Himmel gab es schließlich alpine Ausbildung in Schnee und Eis. Scheinbar ganz nebenbei zollt die Jugendgruppe dabei ihren Tribut: mit excellentem Einsatz in der Küche konnte die ständige Einsatzbereitschaft des Rettungsdienstes durchweg aufrecht erhalten werden! Was für ein Start in ein neues Ausbildungsjahr!

Abseilen in sternklarer Nacht

Ausbildung und Belohnung: Nächtliches Abseilen der Bergwacht JugendEin metallisches, rhythmisches Klingen war mitten in der Nacht für eine halbe Stunde auf dem Weg zwischen der Rettungsstation der Bergwacht Esslingen und dem Wielandstein zu hören. Zu hell, als dass es Kuhglocken sein könnten, zu dumpf für den vorweihnachtlichen Rentierschnlitten. Es sind die Karabiner und Abseilgeräte der Bergwacht Jugend, die sich in herbstlicher Frische einem besonderen Abenteuer stellte. Möglichst leise galt es ein paar Meter näher zum Sternenhimmel hochzuklettern, bevor es am Seil entlang in die Tiefe ging. Neben der Abseilerfahrung galt es, die auf die Wahrnehmung in der Nacht zu achten: Wie verändert sich die räumliche und zeitliche Orientierung bei der reduzierten Sicht in der Nacht? Welche Geräusche werden anders oder neu wahrgenommen? Wie wirken Kälte und Bodenfeuchte in der Nacht? Unter diesen Voraussetzungen hörte man hier und da ein Steinchen knirschen und sogar das leise Surren des Seilmantels am Abseilgerät. Nach dem zweiten Mal Abseilen entschieden wir uns in Anbetracht der fortgeschrittenen Uhrzeit gegen eine erneute Runde und für den Nachhauseweg. Und wir sind uns sicher, dass das Matratzenlager nach der Nachtwanderung noch wärmer, noch weicher und noch kuscheliger war als sonst.

Kooperation von DAV und Bergwacht fortgesetzt

Andreas Bopp vom DAV und Dirk Schulze, "Außenminister" der Bergwacht Jugend bei der SchlüsselübergabePünktlich zum Beginn der dunkleren und kühleren Jahreszeit geht die langjährige und bewährte Kooperation zwischen Bergwacht und Deutschem Alpenverein (DAV) nicht nur in eine neue Runde, sondern auch näher zum Dienstgebiet. Die jahrelange Kooperation mit der DAV Bezirksgruppe Esslingen musste im vergangenen Jahr und bis auf Weiteres durch die Sperrung der Kletterwand in der Flandernstraße ruhen. Dass die Ausbildung im Klettern sowie der behelfsmäßigen Rettung jetzt wieder koordiniert ablaufen kann, verdanken wir dem Entgegenkommen der DAV Bezirksgruppe Kirchheim. Die Kooperation trägt seit Jahren reiche Früchte: Der Alpenverein ermöglicht die Ausbildung von Profis der Bergrettung – und die Bergwacht sichert die Klettergebiete auf der Schwäbischen Alb durch den Fachdienst für die Rettung im unwegsamen Gelände ab. An anderer Stelle erweitert die Bergwacht Esslingen unter dem Titel „Retten im Gebirge“ die Ausbildung des DAV. Und schließlich baut die Bergwacht auf das Wissen, das in der Alpenvereins-Sicherheitsforschung gewonnen wurde auf. Lieber Alpenverein: Vielen Dank!

Großübung der Bergwacht-Bereitschaften auf der Lenninger Alb

Am 3. Oktober übten die drei Bergwachten der Lenninger Alb, Bereitschaft Esslingen, Lenninger Tal und Stuttgart an der Ruine Sperber die Rettung aus absturzgefährdetem Gelände. Angenommen wurden drei Verletzte nach einem Mountain-Bike-Unfall. Die drei Verletzten wurden von den beiden anwesenden Bergwacht-Notärzten und Rettungsassistenten versorgt und mittels Gebirgstrage zum Rettungsmittelhalteplatz transportiert. Dabei mussten mehrere Felsvorsprünge überwunden werden. Das Gelände war sehr anspruchsvoll, so dass die durch die ersten erkundenden Kräfte aufgebauten Geländerseile dankend angenommen wurden. Beim Abtransport waren einige Kniffe anzuwenden, so mussten z.B. die Gebirgstragen teilweise, nachdem der Patient darauf fixiert war, zum Abtransport in Falllinie langsam gependelt werden.

Pate des Szenarios war ein realer Einsatz, der sich im Frühjahr so ähnlich zugetragen hatte. Fazit der Übung lautete: „Gut gemacht, Bergwacht-Frauen und  -Männer!“ Die Übung zeigte auch die Schlagkraft der drei Bereitschaften, die Hand in Hand arbeiten mussten.

Die Bereitschaft Esslingen dankt an dieser Stelle den Kameraden der Bereitschaft Stuttgart für’s Organisieren der Übung.