Seil-Spaß im Schlamm-Hang

Seile reinigen sich nicht von allein. Und jedem, der sich in der Bergwacht engagiert ist klar, dass Matsch und Seile nach der Übung fein säuberlich getrennt werden müssen. Deshalb ist die beste Motivation im Schlamm das Motto: Wenn schon schlammig, dann aber richtig.

Das Übungsszenario: Eine gestürzte Person zwischen Wanderparkplatz Rauberweide und Diepoldsburg benötigt Hilfe. Die Person liegt etwa 20m tief im steil abschüssigen Gelände. Das San-Team kümmert sich um die medizinische Versorgung der Person und versorgt einen Beckenbruch. Das Technik-Team baut mit zwei Statikseilen eine redundante Sicherung auf, mit der die Gebirgstrage zur Unfallstelle abgelassen wird. Durch die widrige Bodenbeschaffenheit kann der Notarzt nicht zur Unfallstelle gebracht werden. Deshalb müssen die Bergretter ihm über Sprechfunk die Situation beschreiben.

Das Umlagern der verunfallten Person ist insbesondere im nassen Gelände eine Herausforderung, weil die notwendige Sicherung am Seil gleichzeitig auch die Bewegungsfreiheit einschränkt. Nach erfolgreicher Umlagerung wird die Person über einen Flaschenzug im Steilhang nach oben gezogen.

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