Hohentwiel 2017

Lea und Valerie sind nicht nur Freundinnen, sondern auch aktive Mitglieder in der Bergwacht-Jugend. Sie waren beim traditionellen Dienst auf der Burg Hohentwiel mit dabei. Hier ist Ihr Bericht:

„Am Samstag, den 15.07. haben wir uns alle am Mägdeberg zum Klettern getroffen. Die zukünftigen Sommerprüflinge übten Vorsteigen, die anderen stiegen nach und die Jugendgruppe probierte vor- und nachsteigen mit Erfolg auch selbst aus!

Etwas später stießen dann noch zwei Rotkreuz-Kameraden mit ihrem Hund zu uns. Wie wir dann mitbekamen fand der Hund es total super abgeseilt zu werden. Nach ein paar Stunden waren dann alle ausgelaugt und hatten kaum noch Kraft. Weshalb wir beschlossen ins Freibad zugehen, um uns abzukühlen, was allen gut tat und viel Spaß machte. Abends waren wir dann noch einkaufen, um grillen zu können. Während dann endlich alles auf dem Grill lag fingen wir an die Feldbetten aufzubauen, wobei wir jedoch feststellten, dass der Platz im Jugendrotkreuzhäusle nicht für alle ausreichte und ein paar von uns draußen schlafen mussten. Was gar nicht so schlecht war, denn drinnen merkte man noch fünf Betten weiter wenn sich jemand drehte.

Am Sonntag, den 16.07. mussten wir dann schon um 6.30 Uhr aufstehen um rechtzeitig vom Ortsverein aus los fahren zu können.

Ab einer bestimmten Höhe konnte unser Bergwacht Bussle leider nicht weiter hochfahren, deshalb parkten wir es auf der unteren Festung, weil die Brücken weiter oben zu eng sind. Was bedeutete, dass wir unser ganzes Rettungsmaterial auf anderem Wege irgendwie auf die obere Festung bekommen mussten! Ein Radlader brachte das schwerste und größte Material hoch und die kleinen, leichten Sachen haben wir hochgetragen. Als wir dann oben waren bauten wir uns Zelt und Material auf. Anschließend machten wir einen Rundgang um uns mit der Festung vertraut zu machen, diesen konnten wir jedoch nicht Ende bringen, da es schon einen ersten Patienten gab, den unsere Kollegen bis vor die untere Festung abtransportieren mussten, damit ein Rettungswagen übernehmen konnten! Dabei ging es über den steilen und von Besuchern überfüllten Burgweg nach unten. Vier von der Jugendgruppe gingen voraus, um Platz zu machen, damit die Gebirgstrage samt Patient von sechs starken Leuten runtergebracht werden konnte.

Nachdem wir das dann geschafft hatten und wieder oben waren, kam dann immer mal wieder jemand zum Notarztzelt, um sich versorgen zu lassen, oder Besucher sprachen uns an, als wir Streifen liefen. Am Nachmittag, wenn mal nichts los war, schauten wir den Aufführungen auf der Bühne zu die praktischer Weise direkt in unserem Sichtfeld war oder wir bekamen Besuch von musizierenden Riesenratten.

Abends als die Veranstaltung dann zu Ende war, wurde das Auto wieder voll bepackt und die ganze Einsatzmannschaft freute sich auf einen ruhigen Abend und ihr Bett!“

Wenn auch Ihr Euch nicht scheut, ein ganzes Wochenende mit wenig Bequemlichkeit, ohne Fernseher aber dafür mit einer Menge Spaß zu erleben. Dann meldet Euch bei uns.