Sanitätsdienst am Hohentwiel 2018

Inzwischen blickt die Bergwacht Esslingen auf 12 erfolgreiche Jahre der Kooperation mit den Hilfsorganisationen aus dem Raum Singen zurück. Sieben Bergretterinnen und Bergretter und fünf Nachwuchskräfte aus der Jugendgruppe übernahmen am Sonntag, 22. Juli 2018 beim Burgfest auf dem Hohentwiel die anspruchsvolle Bergung auf der oberen Festung.
Zum fachlichen Austausch und gemütlichen Beisammensein mit den Kameradinnen und Kameradinnen vom Deutschen Roten Kreuz in Singen ist die Anreise bereits Freitags. Der Samstag wird traditionell zur Kletterausbildung auf dem Mägdeberg und zur Naturschutzausbildung rund um den Hohenkrähen genutzt. Als Basislager stellt das Jugendrotkreuz (JRK) Singen seine Ausbildungsstätten zur Verfügung. Weiterlesen

Alpine Ausbildung Sommer im Tannheimer Tal 25. – 27. Mai 2018

Am Freitag Morgen ging es für den ersten Teil der Gruppe los in Richtung Tannheimer Tal. Nach ca. 3h Fahrt erreichten wir die Talstation zum Füssener Jöchle. Schwer bepackt ging es erst mit der Bahn dann zu Fuß zur Willy-Merkl-Gedächtnisshütte (1556m).                                                                                                                   Nachdem die Hütte bezogen war, ging es noch klettern am Gamseck. Wieder zurück auf der Hütte, traf auch der zweite Teil der Gruppe ein.

Zwei von uns brachen am Samstag schon früh auf um in einer Mehrseillängentour auf den Gimpel (2176m) einzusteigen. Da die Schneefelder noch zu groß waren, mussten sie die Tour bereits beim Zustieg abbrechen. Für den Rest ging Weiterlesen

Bergwachtjugend holt 6. Platz beim Landesentscheid des Jugendrotkreuzes

Am Freitag, den 7.Juli 2017 erreichten wir gegen Abend die Schule in Aalen, 

in der der Entscheid stattfinden sollte. Dort bauten wir in einem uns zugewiesenen Klassenzimmer unsere Feldbetten für die Übernachtung auf.

Abends machten wir noch einen Materialcheck und wiederholten das Ein oder Andere in der Praxis. Einige von uns lasen sich auch noch Aufschriebe durch, um auch in der Theorie die letzten Unklarheiten zu beseitigen. Weiterlesen

SanCamp 2017

Am Freitag, den 21. Juli 2017, trafen sich Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter von neun verschiedenen Schulen aus dem Landkreis Esslingen am Bahnhof in Oberlenningen. In den drei folgenden Tagen sollte das nunmehr fünfte SanCamp auf der Rettungsstation der Bergwacht Esslingen stattfinden. Weiterlesen

Hohentwiel 2017

Lea und Valerie sind nicht nur Freundinnen, sondern auch aktive Mitglieder in der Bergwacht-Jugend. Sie waren beim traditionellen Dienst auf der Burg Hohentwiel mit dabei. Hier ist Ihr Bericht: Weiterlesen

Einsatzsimulation trotz Fahrzeugdefekt…

Es muss schnell gehen: Akutes Abdomen nach einem Sturz.Die Bergwacht Jugend hat sich einmal mehr als unaufhaltsam gezeigt. Aus bisher ungeklärten Gründen fehlte an drei Reifen das Ventil. Das Einsatzfahrzeug der Bergwacht Jugend war damit im Status sechs: „nicht einsatzbereit“. Die Leiterwagen-Sonderanfertigung ermöglicht es der Jugendgruppe, gut 100kg Einsatzausrüstung einfacher zur Ort der Einsatzsimulation zu bringen. Die Jugendgruppe ließ sich nicht unterkriegen und bewies gleich zweimal, dass sie auch auf bewährte Art ohne jede Erleichterung einsatzfähig ist. So gelangte das Material auf dem Einrad der Gebirgstrage gleich zweimal zum Simulationsort am Mittagsfels. Am Samstag galt es, ein Kind, das nach dem Verstecken verschwunden war zu finden und im unwegsamen Gelände zu retten. Am Sonntag war es eine Bauchverletzung nach einem Sturz, die die Retter zu versorgen hatten.

 

Zwei-Tage-Dauerzirkel

Rettungsfahrt im Akja. Im Hintergrund: Training in der SommerrettungEs war merkwürdig, auf die übliche Einsatzsimulation zu verzichten, und doch so sinnvoll: Bei herrlichem Alb-Winter-Wetter beschloss die Bergwacht Jugend Esslingen, am „Mönchsberggletscher“ ein Zirkeltraining durchzuführen. Zwischen dem Hochliften des Akjas und der Rettungsfahrt zum Basislager wurde inmitten der verschneiten Landschaft der Umgang mit dem Sommerrettungssystem trainiert. In den Pausen wurde Ski gefahren oder einach nur das Dasein in der Gruppe genossen. Nach Sonnenuntergang wurde in den Schminktöpfen gerührt: Hinter dem Titel RND – Realistische Notfalldarstellung – versteckt sich aber nicht nur der gekonnte Umgang mit Kunstblut und Co, sondern auch die Beschäftigung mit Unfall-Szenarien und der betroffenen Anatomie. Unter sternklarem Himmel gab es schließlich alpine Ausbildung in Schnee und Eis. Scheinbar ganz nebenbei zollt die Jugendgruppe dabei ihren Tribut: mit excellentem Einsatz in der Küche konnte die ständige Einsatzbereitschaft des Rettungsdienstes durchweg aufrecht erhalten werden! Was für ein Start in ein neues Ausbildungsjahr!