Traditionelle Sonnwendfeier

Der längste Tag des Jahres war für die Bereitschaftsmitglieder ein Grund zu feiern. Am 25. Juni – zugegeben, nicht ganz auf den Tag genau – war es bei der Bergwacht Esslingen dann soweit.

Alle packten mit an: Vor der Hütte der Bereitschaft wurde bereits am Mittag ein großes Feuer vorbereitet. Holz musst zusammen getragen werden und in der richtigen Reihenfolge dann auf dem Feuerplatz aufgeschichtet werden. Die Jugendgruppe konnte in einer Einsatzübung Ihre Einsatzfähigkeit unter großer Aufmerksamkeit der Besucher unter Beweis stellen. Bei Sonnenuntergang war es dann endlich so weit: Das in mühevoller Arbeit vorbereitete Feuer konnte entzündet werden. Es spendete bis tief in die Nacht für alle Anwesenden Wärme und Licht.

Für alle Anwesenden gab es dann noch eine Überraschung: Die diensthabenden Bergretter backten leckere Pizza und wurden dabei tatkräftig von der Jugendgruppe unterstützt.  Ein kleiner Vorgeschmack auf den geplanten Steinofen!

Sonnwend2016

Die Grundlagen geschaffen…

Grundlagenprüfung 2015 - die Prüflinge

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen nach getaner Arbeit.

… für eine Bergwacht-Karriere haben sieben Kameradinnen und Kameraden. Bei bestem Sonntagswetter machten sie sich auf um einen ganzen Tag lang in Alpine Gefahren, Orientierung, Umgang mit Karte und Kompass, Notfallmedizin und Naturschutz geprüft zu werden. Alle sieben haben bestanden, und zeigen damit auch, dass die Ausbildung sowohl in der Jugendgruppe als auch für Quereinsteiger hinreichend theoretische Grundlagen für Arbeit in der Bergrettung legt. Die Bergwachtausbildung umfasst im Sanitätswesen die spezielle Bergrettungs- und Notfallmedizin. Im Alpinismus geht es um Karten- und Geländekunde, Alpine Gefahren und nicht zuletzt Luftrettung und Naturschutz.
Die Bereitschaft sagt: „Herzlichen Glückwunsch Ihr Sieben – Ihr macht uns stolz und weiter so“.
Haben auch Sie Interesse an unserer Arbeit – melden Sie sich gerne bei uns. Entweder an einem der Dienstabende oder direkt per E-Mail oder Telefon. info@bergwacht-esslingen.de *** jugendleiter@bergwacht-esslingen.de

Glühender Dank am längsten Tag

Sonnwendfeuer 2015Die Isländer feiern kein Mittsommernachtsfest. Sie feiern den Frühlingsbeginn mit den Worten „Gleðileg sumar og takk fyrir veturinn – Einen frohen Sommer und danke für den Winter“. Die Bergwacht Esslingen feierte den astronomischen Sommerbeginn mit einem ähnlichen Motto. So würde die traditionelle Sonnwendfeier wiederbelebt, um den Freunden und Förderern für die oft jahrzehntelange Unterstützung zu danken. In diesem Sinne wurden Aktive Bergretter wie auch Fördermitglieder zu einem Tag der Begegnung eingeladen, um sich zu Begegnen, das Wissen in Erster Hilfe Auszutauschen oder über die aktuellen Entwicklungen in der Bergrettung zu erfahren. Im offenen Miteinander entwickelte sich aus einem offenen Nachmittag ein Abend am Feuer, an dem gemeinsam gegessen, gesungen und gelacht wurde.

Wir danken unseren Freunden und Förderern, die es unseren aktiven Bergrettern ermöglichen, Menschen in Not professionell zu helfen.

Faschingstour Alpe Gund

img_9236Am Faschingssamstag fuhren wir wieder, wie schon 32 mal in Folge, nach Immenstadt, um ein Wochenende in den Allgäuer Bergen, genauer gesagt auf der
Alpe Gund, zu verbringen. Vom Bahnhof aus geht es mit Tourenski oder Schneeschuhen auf verschiedenen Wegen hinauf zur Gund. Diesmal gingen 6 Personen
über den Grat Mittag, Steineberg zur Hütte. Die anderen 10 nahmen den Weg über die Alpe Alp, Kemptner NaturfreundeHaus und Mittelbergalpe.
Am späten Nachmittag waren wieder alle zusammmen. Ein paar hatten noch überschüssige Kraft und bestiegen deshalb den Stuiben (1702m).
Ein zünftiger Hüttenabend bei gutem Essen, Musik und Singen ließ den langen Tag ausklingen. Sonntags stand bei sonnigen Wetter (Nebel im Tal)
ein Aufstieg zum Stuiben und/oder Sederer auf dem Programm. Bevor es wieder ins Tal ging nahmen wir noch ein Sonnenbad auf der Terrasse der Gund Alpe.
Auch beim Rückweg nach Immenstadt wurden verschiedene Wege genommen. Z.B. über´s Gschwendner Horn, oberer Forstweg oder Knofel.
An diesem Wochenende stand nicht die sportliche Herausforderung im Vordergrund, sondern das gesellige, kameradschaftliche Beisammensein.
Dabei war es überhaupt kein Problem, dass wir eine sehr gemischte Gruppe waren von jung (20J) bis alt (77J).