Neue Jugendgruppe formiert sich

Schusswunde, Schürfwunde und Schnittwunde: In der Notfalldarstellung können die Wunden oft nicht schlimm genug aussehen.„Achtet als Retter auf eure eigene Sicherheit!“, war und ist die Kernbotschaft der Jugendleitung an die neue Jugendgruppe. Hierzu gehört nicht nur, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen, sondern auch, die Situation, in der sich Verletzte befinden, zu überprüfen. Laufende Maschinen oder der Straßenverkehr können auch das Rettungspersonal rasch in Gefahr bringen. Bei Einsätzen im unwegsamen Gelände gibt es zahlreiche zusätzliche Gefahrenpunkte: Herabfallende Äste, losgetretene Steine, der Einbruch der Dunkelheit oder sich verändernde Wetterlagen. Auch die Situation mit denen die Rettenden im Einsatz konfrontiert sind oder die Erfahrungen, die bei der Rettung gemacht werden können Folgen hinterlassen. Deshalb und zur Qualitätsentwicklung wird bei der Bergwacht jeder Einsatz konsequent nachbesprochen. Auch jede Gruppenstunde der Bergwacht Jugend endet deshalb mit einem „Blitzlicht“, um Eindrücken und Stimmungen Raum zu geben.
Bevor die Jugendlichen selbst Hand anlegen durften, gab die Jugendleitung einen Überblick über das Verbandsmaterial und den korrekten Umgang damit. Tipps und Tricks folgten dann beim direkten Üben: Vom Druckverband bis hin zum Fingerkuppenverband, von Kopf bis Fuß legte sich die Gruppe ins Zeug, um sich gegenseitig zu retten. Dabei galt es auch, Prioritäten zu setzen, wenn etwa einmal starker Blutverlust für Kreislaufprobleme sorgte. Für viele war das Highlight, sich am Ende der Gruppenstunde schminken zu lassen. Wie immer galt jedoch der Hinweis „Keine falschen Wunden in der Öffentlichkeit – denn wir wollen ja nicht, dass nicht informierte Bürger versehentlich den Rettnungsdienst rufen.“

Das Klettern wird auf voraussichtlich 30. November Oktober verschoben (siehe Website und wenn möglich, sprechen wir euch direkt an). Wir treffen uns auf jeden Fall am 13. November um 17:30 in Mettingen, Rosenstraße 32. Sanitäts-Thema: Attack-Rucksack sowie Diagnostik nach dem ABCDE-Schema.

Tag der offenen Tür – mit spontaner Überraschung

Technisches Klettern, Strickleiter oder Klettertau - auch für Zuschauer spannend.Nach zahlreichen Nachfragen entschied sich die Jugendgruppe der Bergwacht Esslingen zu einer Premiere. Ganz spontan bildete sich eine Jungrettergruppe, die bereit war, die während der Einklinktage angerissenen Grundlagen im Gelände umzusetzen. Vor den Augen zahlreicher Zuschauerinnen und Zuschauer wagten Sie sich in das Gelände nahe der Rettungsstation der Bergwacht Esslingen, um einen Patienten zu retten. Jung und alt zeigte reges Interesse. Hierfür bedanken wir uns herzlich. Auch für den zahlreichen Besuch des Tags der offenen Tür möchten wir uns herzlich Bedanken. Die Kletteraktionen wurden rege genutzt und waren immer wieder Anlass für Gesprächen über die Details der Bergrettung. Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern, deren Besuch auch eine wichtige Grundlage für die Finanzierung von Ausrüstung und Rettungsstation sind. Wir bedanken uns auch über das rege Interesse an einer Fördermitgliedschaft und geben an dieser Stelle auch gerne weiterhin Auskunft über info@bergwacht-esslingen.de. Über das nächste Treffen der Jugendgruppe informieren wir gerne per E-Mail auf formlose nachfrage, da derzeit noch nicht geklärt ist, ob, wie und wo der nächste Klettertermin stattfinden kann. Wenden Sie sich gerne an jugendleiter@bergwacht-esslingen.de

Einladung zum Tag der Offenen Tür am Sonntag 11. Oktober 2015

Abseilen an der GebirgstrageSie haben die Einklinktage verpasst? Sie wollen unsere Arbeit unterstützen? Sie wollen den goldenen Herbst genießen? Besuchen Sie den Tag der Offenen Tür der Rettungsstation der Bergwacht Esslingen bei Ochsenwang. Genießen Sie auf einer Wanderung die Schwäbische Alb. Steigen Sie mit uns in die Bäume. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sie können sich dort ausgiebig über das breite Engagement der Bergwacht Esslingen informieren.
Gerne zeigen wir Ihnen, was nur zwischen den Zeilen Entdeckt werden kann, etwa die Begeisterung der Jugendlichen, die sich beim dritten Einklinktag mit der Gebirgstrage abgeseilt haben, die gemeinsam mit dem Flaschenzug Patienten gerettet haben. Die den Notarzt mit dem Geländerseil zur Einsatzstelle gebracht haben oder einfach nur Spaß am Funk oder Abseilen hatten. Am kommenden Wochenende schließen wir unsere Einklinktage ab und eröffnen die Jugendgruppe. Am Freitag, 9. Oktober treffen wir uns wieder um 17:30 Uhr in Mettingen, Rosenstraße 32. Wir widmen uns mit Filmblut und Wundversorgung der rettungsdienstlichen Hilfeleistung. Am Sonntag 11. Oktober habt ihr beim Tag der Offenen Tür auf der Schwäbischen Alb die Gelegenheit die Rettungsstation der Bergwacht Esslingen kennenzulernen. Bringt am Freitag oder Sonntag am besten eure Berg- oder Wanderstiefel mit – oder alternativ die Schuhe, die Ihr zur Einsatzsimulation auf der Schwäbischen Alb anziehen würdet. Dann können wir gemeinsam die nächste Einsatzsimulation planen.

Ein Leben Retten – 100 Pro Reanimation

Reanimationsschulung für zwischendruch Gemeinsam für das Leben - Rettungsdienste in Esslingen Fahrzeugschau der RettungsdiensteEin öffentliches Reanimationstraining – funktioniert das in Esslingen auf dem Bahnhofsvorplatz? Mit dieser Fragestellung haben sich die Esslinger Rettungsdienste zu einer weitgehend spontanen Aktion entschlossen: Am Samstag, 26. September 2015 trafen sich 23 Retterinnen und Retter am Bahnhofsvorplatz. Viele Bürger nahmen begeistert das Angebot an, unter realistischen Bedingungen eine Wiederbelebung umzusetzen. Dabei hatten sie die Freiheit, ihr Wissen anzuwenden und eine Rückmeldung der begleitenden Ausbilderinnen und Ausbilder einzuholen oder sich zuerst über die aktuellen Richtlinien zur Reanimation zu informieren. Beteiligt waren alle Esslinger Rettungsdienste: Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bergwacht, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Jugendrotkreuz (JRK) und Johanniter Unfallhilfe. Mit dieser Vielfalt konnten bei der Fahrzeugschau nicht nur Rettungswagen und Krankentransportwagen sowie ein Einsatzleitfahrzeug aus der Nähe betrachtet werden, sondern auch ein Rettungsboot des DLRG oder das Spezialfahrzeug der Bergwacht. Darüber hinaus informierten die Jugendorganisationen der Rettungsdienste über Ihre Angebote – ganz praktisch beim Schminken von Wunden und der anschließenden Wundversorgung, oder im Gespräch über Knoten und Klettermaterial.

Wenn Klettern auf Bevölkerungsschutz trifft

Alpines Üben und Unterstützung im Bevölkerungsschutz.Sie waren teilweise zum ersten Mal in der Bergwacht Jugend – und haben sich bereits im Bevölkerungsschutz engagiert. Obwohl klettern auf dem Programm steht. Was ist passiert? 25 Mädchen und Jungen haben sich am zweiten Einklinktag der Bergwacht beteiligt. Zu viel, bei nur vier zur Verfügung stehenden Kletterwänden. Deshalb ergänzten wir das Programm durch Abseilen und Knotenkunde. Aber auch dieser Plan war gefährdet, denn die Turnhalle der Hochschule Esslingen bietet seit kurzem vielen Menschen Zuflucht. Drei der Sieben Grundsätze des Jugendrotkreuzes sind Menschlichkeit, Freiwilligkeit und Einheit. In Einheit mit der Organisatorischen Leitung konnten unsere Jugendlichen fast wie geplant Klettern, Abseilen und lernen. Mit begeisterndem Eifer zeigten sie aber, dass die Prinzipien der Menschlichkeit und Freiwilligkeit in ihnen Wohnten und legten Hand an, als es galt, die Kleiderkammer einzurichten und sorgten dafür, dass Spielzeug, Kleider und Schuhe rasch von den Fahrzeugen des Deutschen Roten Kreuzes ins Gebäude gelangten. Ohne Scheu vor Fremden blicken stellten die angehenden Retterinnen und Retter beim Klettern und Abseilen auch eine willkommene Abwechslung für die Gäste dar. Mädels und Jungs: Ihr habt uns beim letzten mal bereits begeistert. Heute aber habt ihr so richtig geglänzt. Vielen Dank. Wir sind stolz darauf, dass ihr die neue Jugendgruppe seid.

Einklinktage: Jugendgruppe startet durch!

Anlege der Schaufeltrage, im Hintergrund Spineboard und GebirgstrageWir haben eingeladen – und 15 Mädchen und Jungen sind gekommen und haben sich darauf eingelassen. Sie haben Sich in die Vakuummatratze gelegt, sich Arme, Beine und die Halswirbelsäule geschient. Sie haben sich auf dem Spineboard jede Bewegungsfreiheit nehmen lassen und auf der Schaufeltrage in die Luft heben lassen. Wir sind begeistert von diesem jungen Engagement und danken für’s Mitmachen.

Zum nächsten Termin laden am 25. September zum Schnupperklettern ein. Treffpunkt: 17:30 Uhr, Flandernstraße 101, Bushaltestelle Hochschulzentrum. Bringt idealerweise bequeme Kleidung (Bewegungsfreiheit) und eng anliegende Schuhe mit harter Sohle mit.

Kostenloses Klettern zum reinschnuppern

Kostenlos: Zum ersten Mal Klettern oder in die Rettung schnuppern.Bei uns musst Du kein Profi sein, wenn Du in die Jugendgruppe einsteigst. Wenn Du willst, kannst Du mit uns aber einer werden. Oder Du kommst einfach nur zum Spaß vorbei, weil Du schon immer mal kostenlos und unverbindlich im Seil hängen wolltest.
Wir laden Dich zu unseren Einklinktagen an die DAV-Kletterwand in der Hochschule Esslingen, Flandernstraße 101 ein. Klettermaterial stellen wir. Bring bitte bequeme Kleidung mit (Bewegungsfreiheit). Eng anliegende Schuhe mit harter Sohle sind ideal.

http://www.bergwacht-esslingen.de/Einklinktage-2015/

Notfallmanagement Lehrgang mit Erfolg bestanden

4* Jugendgruppe + 3* Direkteinstieg = 7 Spezialistinnen und Spezialisten mit Notfallmanagement-AusbildungSieben angehende Bergretterinnen und Bergretter haben in einem zehntägigen Intensivkurs im Notfallmanagement mit Erfolg bestanden. Die Vorbereitung zur Prüfung gestaltet die Bergwacht Esslingen im Rahmen der Jugendarbeit (4 Personen) oder für Direkteinsteiger (3) während der Bereitschaftsdienste auf der Rettungsstation bei Ochsenwang auf der Schwäbischen Alb. Der speziell auf die Herausforderungen der Rettung im unwegsamen Gelände zugeschnittene Intensivkurs beinhaltet Basismaßnahmen wie Druckverbände oder Reanimation im häuslichen Umfeld und bereitet auf weiterführend Maßnahmen wie das Legen eines Zugangs im im Gelände auch bei Nacht oder widrigen Wetterverhältnissen vor. Denn nicht immer ist es für die Bergrettung möglich, den Notarzt sicher zum Patienten zu bringen, so dass die Bergretter auch für die Delegation ärztlicher Aufgaben vorbereitet sein müssen.

Mit der bestandenen Prüfung qualifizieren sich die Teilnehmenden formal, an aktiven Diensten eigenständig professionelle Hilfe zu leisten. Die Ausbildung wird mit einer theoretischen Grundlagenprüfung fortgeführt, bei der die Retterinnen und Retter ihre Kenntnisse in den Themenbereichen Funk, Karte und Kompass, Luftrettung, Naturschutz sowie Alpinismus unter Beweis stellen.
Engagieren auch Sie sich in der Bergwacht Esslingen. Speziell für Jugendliche ab 13 Jahren wird es im Herbst spannend: Wir eröffnen eine neue Jugendgruppe. Wir laden ab dem 18. September zu unseren Einklinktagen. Gerade in diesem Rahmen kann kostenlos und unverbindlich die Arbeit der Bergwacht (Jugend) Esslingen beschnuppert werden. Auch durch Begleitpersonen. ***www.bergwacht-esslingen.de***jugendleiter@bergwacht-esslingen.de*** (m.h.)

Schulsanitätscamp 2015 – Die Nachtübung

Schulsanitätscamp 2015 - Ausgerüstet für eine NachtübungDas sind unsere Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter: Da wird Freizeit verordnet – und sie organisieren eine Nachtübung. In der Umsetzung tauchten die ehrenamtlichen Retterinnen und Retter in die Welt der Bergrettung ab. Fachlich begleitet lernten sie so den Umgang mit der Gebirtstrage im Gelände kennen, sicherten mit Statikseilen und retteten mit dem Flaschenzug. Die Teilnehmenden leisteten hervorragende Teamarbeit und schlossen damit den zweiten Tag des Schulsanitätscamps rund ab.
Tagsüber vermittelten Profis von DLRG, Jugendrotkreuz und Bergwacht die Grundlagen zur Sicherung von Atemwegen, Atmung und Kreislauf, lernten wichtige neurologische Störungen sowie Hintergrundinformationen zu beurteilen und abzufragen. Auf diesen Grundlagen aufbauend konnten unter Einsatz jeder Menge Kunstblut und anderen Materialien der Notfalldarstellung Fallbeispiele bearbeitet und reflektiert werden. Genauso konnten Fahrzeuge des Rettungsdienstes ansehen oder Workshops belegt werden. Dabei ging es von der Notfall-Kräuterapotheke bis hin zur Führungskräfteschulung und vom Druckverband bis hin zum Defibrillator.
Bis es so weit war, galt es, sich durch’s Gelände auf der Schwäbischen Alb zu Orientieren, eine Zeltstadt aufzubauen, in der Feldküche für die Truppe zu sorgen und die freie Zeit mit alten wie auch neuen Freunden zu verbringen.

SchulsanitätsCAMP 2015

Teilnehmende des SanCamp 2015 am BreitensteinNach intensiver Zusammenarbeit mit einzelnen Schulen und einer Anschubfinanzierung durch die Bürgerstiftung Esslinger Sozialwerk fand das SchulsanitätsCAMP zum dritten mal statt. Die Blaulichtorganisationen des Stadtjugendring Esslingen sagen mit der Aktion Danke an alle Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, die ehrenamtlich nicht nur in der Schule für Erste Hilfe sorgen, sondern auch anderer Orts mit Rat und Tat zur Seite stehen können. An der Aktion beteiligten sich rund 50 Personen. Zum Camp angemeldet hatten sich gut 30 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter.

Nach einer Orientierungswanderung von Oberlenningen zur Bergwacht-Rettungsstation am Freitag war der Samstag der Ausbildung und dem Training gewidmet. Am Sonntag konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einer groß angelegten Simulationseinheit anwenden. Die kreuzenden Wanderer zeigten sich beeindruckt vom Geschehen.

DLRG, Jugendrotkreuz und Bergwacht Jugend sagen euch Danke: Danke für die schöne Zeit mit euch. Danke dass ihr euch so sehr engagiert.